Gesundheit und Wellness in der grünen Natur im Lautertal

Schulmedizin trifft Alternative: das war das Motto der 3. Gesundheits & Wellnesstage im Juni 2018, zugleich auch das Lösungswort unseres Gewinnspieles, bei dem es 25 glückliche Gewinner gibt.

Aufgrund des WM-Fußballspieles am Sonntag 17 Uhr haben wir das Vortragsprogramm etwas gekürzt, so daß mein Vortrag "Gesundheitsvorstellungen anno 1754 - Amtsarzt Dr. Ludwig Gottfried Klein und sein Kompendium '...statt des Confekts fressen sie eine gute Portion Kartoffeln...'"  nur in Kurzform während der Eröffnung zu hören war.

 

Hier finden Sie den gesamten Beitrag, dem ich noch diese Gedanken anfügen möchte, die ich auch in meiner Begrüßung genannt habe:

Gemeinsames Betrachten und Heilen ist besser als Konkurrenz zwischen Schulmedizin und alternativen Heilmethoden. Wer beides probiert und gesund wird, kann nicht sagen welche Methode wirklich geholfen hat. Vielfach arbeitet die Schulmedizin nur mit Symptombehandlung, während ganzheitliche Methoden an die Ursachen gehen. Diese können ganz woanders liegen als die Symptome zeigen. Natürlich wird heutzutage niemand mit akuter Blinddarmentzündung auf Globuli oder seelisch-geistige Heilmethoden setzen, er geht zum Arzt und läßt sich operieren. Andere Symptome jedoch lassen sich oft über eine ganzheitliche Analyse wesentlich nachhaltiger lindern oder beheben.

 

Früher gab es im Odenwald eine Heilkunst, die für uns heute nahe am Okkultismus angesiedelt ist: das Brauchen, die Knodener Kunst. Heilung durch Handauflegen, Zaubersprüche, auch Fernheilung wurden praktiziert - nach Aussagen von alten, heute längst verstorbenen Gewährsleuten mit Erfolg.

 

Wir wissen heute nicht, ob in der Zukunft weitere Sinne erforscht werden, die eine Erklärung für solche Heilungen liefern. Wir staunen oder zweifeln, jedoch sollten wir offen bleiben für Dinge, die wir nicht erklären können. Die Entdeckung unseres Geschmackssinnes Umami liegt gerade einmal 100 Jahre zurück, und wer wollte heute daran zweifeln, daß wir ihn haben!

 

Jede Heilmethode basiert auf Informationen, jedoch können Quelle und Empfänger äußerst unterschiedlich sein. Wahrnehmen können diese Informationen besondere Menschen, die uns gesund machen können. Sei es ein Arzt mit Medizinstudium oder ein Heilpraktiker mit besonderen Fähigkeiten: wichtig ist, daß uns geholfen wird.

 

An apple a day macht gesund, aber niemanden reich.

In diesem Sinne - bleiben Sie gesund!

Marieta Hiller

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In dieser Rubrik wollen wir Ihnen in unregelmäßigen Abständen interessante Informationen über die verschiedenen Facetten unserer Gesundheit präsentieren.

Neue Texte werden über unseren Newsletter bekannt gemacht, so daß Sie nichts versäumen.

Für unsere Aussteller und Anbieter besteht jederzeit die Möglichkeit, Informationen zu Veranstaltungen und allgemeine Abhandlungen an dieser Stelle zu veröffentlichen.

Für die inhaltliche Richtigkeit der Texte haftet der am Ende genannte Verfasser.

 

Inhalte:

 

Gedanken zum Motto der 3. Lautertaler Gesundheits & Wellnesstage: Schulmedizin trifft Alternative

 

Vortragsreihe in der Praxis für Holistische Medizin Einhausen

 

Glyphosat: da weiß man was man hat...

 

Warum läd uns der Wald zum Meditieren ein?

 

Cosmas und Damian: zwei syrische Heilige - und woher das Wort Kosmetik kommt...

 

Volle Kraft im Leben!

 

Demenz - schleichende Krankheit, die Patienten und Angehörige verunsichert

 

Gesund am Arbeitsplatz – so bleiben Sie fit!

 

Warum ein Baby getragen werden möchte...
 

Der Frühling kommt bestimmt, und mit ihm die Kräuter

 

Es gibt keine gesunden Menschen, nur schlecht Untersuchte...

 

Marieta Hiller: Ernährung und industrielle Revolution

 

Intaktes Bindegewebe: Yoga Qigong Taiji Akupunktur...

 

Draußen sein tut gut!

 

Die Steinzeit-Diät

 

Der tiefe finstere Wald - wie Märchen uns ins Dickicht ziehen...

 

Die Glühwürmchentour 2015 - Fotos und Berichte

 

 

 

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Beatrice Vöhringer - Fachärztin für Allgemein- und Arbeitsmedizin, Naturheilverfahren, Hypnotherapie, Orthomolekulare Medizin und Sananda's Harmony World - Ladengeschäft für Gesundheit, Spiritualität und Wohlbefinden, Irkan Udo Sananda Vöhringer

 

bieten in ihren Räumlichkeiten in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 1-5 in 64683 Einhausen eine kleine Vortragsreihe und Erlebnisabende mit Möglichkeiten zum Kennenlernen unterschiedlichster Angebote für Körper, Geist und Seele an. Für die Inhalte sind die einzelnen Referenten selbst verantwortlich. Alle Vorträge sind kostenlos. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten, die gerne auch kurzfristig möglich ist.

 

Kostenlose Vorträge – immer donnerstags um 19 Uhr:

21.06.18 IHHT – mehr Energie, Leistungsfähigkeit & Gesundheit durch Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie, Zelltraining durch Verbesserung der Mitochondrien, wirksam bei vielen chronischen Erkrankungen (z.B. CFS, Diabetes, Übergewicht u.v.m.) Referenten: Jürgen Reinmuth, Beatrice Vöhringer www.holistische-arztpraxis.de

12.07.18 Lavylites – Revolutionäre Produkte für Mensch & Tier zur Regeneration von Körper, Geist und Seele Referenten: Sybille Napiwotzky, Junia Gutjahr www.junia-gutjahr.de

23.08.18 „Aktiviere was Dich stark macht“ - Tanken Sie pure Lebenskraft mit basischem Aktivwasser von Aquion - ergänzt mit Wirbeltechnik & edlen Steinen Referent: Irkan Udo Sananda Vöhringer www.sanandasharmonyworld.de

13.09.18 Seelenas Harmonieessenzen®- Welche Essenz unterstützt mich auf meinem Seelenweg?

Spüre die Energie beim anschließenden Ausprobieren Deiner persönlichen Essenz

Referentin: Petra Gaa www.petra-gaa.de

25.10.18 Japanisches Heilströmen (Jin Shin Jyutsu) - eine uralte Kunst Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Diese alte japanische Heilkunst, bringt Ausgewogenheit in das Ener- giesystem unseres Körpers. Referentin: Dr. rer. nat. Dagmar Kleefeld, Biologin und Heilpraktikerin

29.11.18 Ätherische Öle – Heilen und Wohlfühlen mit den Düften der Pflanzen Referentin: Gesine Revermann

20.12.18 Weihnachtsfeier für alle Kunden und Freunde von Sananda's Harmony World mit meditativem Trommeln und mehr

Erlebnisabende:

Jeden 3. Donnerstag im Monat:

Trommeln auf der afrikanischen Djembe – für Erwachsene, Rhyth-musgefühl & Koordination fördern, Schwingung fühlen, Leiterin: Ingrid (0152-33718420) - Anmeldung erforderlich, damit ausreichend Leihtrommeln zur Verfügung stehen. 20,-€ pro Pers. Beginn 18:30 Uhr

Tragen im Tragetuch und Tragehilfe

Mit der Geburt des Kindes haben alle Eltern den Wunsch, besonders viel Liebe zu schenken, aber auch den Alltag weiterhin gut zu meistern.
Welche Vorteile bringt nun das Tragen?
Uns wurde evolutionsbedingt das Tragen in die Wiege gelegt und somit fest in unseren Genen verankert. Das wird deutlich, in dem das Baby die Beine anwinkelt und mit den Händen greift, wenn wir es hochheben.
Dadurch, dass unser Liebstes eng am Körper gebunden ist, wird die Eltern-Kind-Beziehung und das Urvertrauen gefördert. Das Kind kann seine Eltern riechen, spüren und fühlt sich geborgen. Das Wiegen und Schaukeln, das wir durch unsere Bewegungen verursachen, beruhigt das Kind zusätzlich. Ebenso wird damit der Bauch des Säuglings leicht massiert, Koliken vorgebeugt.
Durch das Tragen auf Augenhöhe bekommt der Säugling die Möglichkeit des Rückzuges aber auch der Kontaktaufnahme, womit schon früh die Entwicklung des Sozialverhaltens unterstützt wird. Das aufrechte Sitzen im Tuch schult und stimuliert die Motorik und den Gleichgewichtssinn.
Zusätzlich fördert ein richtig gebundenes Tuch und eine ergonomische Tragehilfe den Prozess der Hüftentwicklung.
Das Tragen des Babys ermöglicht mehr Flexibilität in der Freizeitgestaltung. In dem der Säugling von Anfang an im Familien- und Alltagsgeschehen eingebunden ist, kann großen Geschwisterkindern auch mehr Zuwendung zu teil werden.
Die Arbeit einer Trageberaterin besteht hauptsächlich aus Beratungen von jungen Familien aber auch Schulungen von Fachpersonal in Kliniken oder Hebammenpraxen.
Während der Einzelberatung wird geholfen, die passende Trageweise zu finden und diese zu optimieren.
Einem Waldspaziergang über Stock und Stein steht nun nichts mehr im Wege.

 

Weitere Infos gibt Tanja Perlejewski

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Wer seinen Körper gut bewahrt,  trägt den Pelz bis Himmelfahrt

Diese alte Volksweisheit hörte ich kürzlich von Ilse Bonn aus Lindenfels, anläßlich der kalten Tage im Mai.

Volksweisheiten und Bauernregeln sind nicht das Verkehrteste, wenn es um die Gesundheit geht.

Generationenlange Beobachtungen sind in die Sprüche eingegangen, manche werden zum geflügelten Wort, z.B. „an apple a day keeps the doctor away“.

Worauf der gute Schulmediziner kontert: „es gibt keine gesunden Menschen, nur schlecht untersuchte.“


Sprüche, Weisheiten, Anregungen, altes Wissen und aktuelle Therapien, Achtsamkeitsübungen, Spaß und Spiel, Hausmittel und sanfte Behandlungen, Ernährungsberatung und gesunde Lebensmittel, Waldspaziergänge und Geomantie - das Spektrum der Angebote ist breit, das bei den Lautertaler Gesundheits & Wellnesstagen präsentiert wird.

 

Warum läd uns der Wald zum Meditieren ein?

Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie ruhig man wird sobald man einen Hochwald betritt?

Stille trotz Blätterrascheln und Vogelgezwitscher?

Gehen auf weichem Waldboden, am besten barfuß?

Flirrendes Sonnenlicht in 1001 Grünschattierungen?

Schon am Waldeingang umfaßt den Wanderer Ruhe.

 

Techniker können das mit höherer Luftfeuchtigkeit bei niedrigerer Temperatur begründen, Schalldämmung durch Laub oder noch stärker durch Nadellaub auf dem Boden, durch beruhigendes Licht im Wellenbereich 500-600nm.

 

Aber das Gefühl, wenn man aus einer weiten Hügellandschaft mit Wiesen und Feldern hineingeht in den Wald, wenn man aus der Weite plötzlich zu sich selber kommt, das bleibt trotzdem.


„Ich kann nicht meditieren, wie soll das gehen?“

wird jetzt mancher einwenden. Das stimmt nicht.

Den Zustand des Meditierens kennt jeder: man ist ganz bei sich, der Kopf ist leer, die Beine wandern von alleine, man atmet - und das ist schon alles.

Danach fühlt man sich erholt und klar, hat Kraft für die Belange der restlichen Welt. Geübtere können nach solchen Momenten damit anfangen, über einzelne Gedanken zu meditieren.
Es gibt im Odenwald sogar zahlreiche Meditationswege, die zum Innehalten während des Wanderns einladen, besondere Orte am Wegrand, die dem Gast eine Anregung zum Meditieren geben.
Eine besondere Form der Meditation ist das Pilgern. Dabei bekommt der Weg sein Ziel. Keineswegs muß ein solcher Weg im Pilgerschritt (drei Schritte vor und einer zurück) erwandert werden. Das Innehalten kann auch im Kopf stattfinden.


Wieviele solcher Pilger- und Meditationswege es im Odenwald gibt, beschreibt Rainer Türk ins seinem 2014 erschienenen Wanderführer „Pilger- und Meditationswege im Odenwald“ (ISBN 978-3-9815299-6-8). Der St.-Jost-Pilgerweg im Fischbachtal, der Kreuzberg bei Hemsbach, der Not Gottes Weg zwischen Melibokus und Auerbacher Schloß und natürlich Siedelsbrunn (dort gibt es seit 2010 das Kloster "Buddhas Weg“ in der ehemaligen Fachklinik am Hardberg) liegen ganz in der Nähe. Da Türk bei seinen besinnlichen Wanderungvorschlägen vor allem die christlichen Stätten im Odenwald im Blick hat, liegen die meisten Vorschläge im östlichen Odenwald um Amorbach, Walldürn und Buchen.


Pilgern ist Aufbruch aus dem gewohnten Leben hin zu neuen Erfahrungen. Alle Bedürfnisse werden auf das Nötigste reduziert, man klinkt sich aus und öffnet sich für Neues, nimmt Eindrücke auf, den Augenblick.
Meditieren ist die „kleine Schwester“ des Pilgerns, ein Ausbruch für 20 Minuten oder auch drei Stunden. Aber Tagträumen ist es nicht. (M. Hiller)

Lesen Sie bei www.felsenmeerdrachen.de über die Cosmas & Damian Kirche in Modautal-Neunkirchen und eine Einsiedlerin an einer heilkräftigen Quelle, woher das Wort Kosmetik kommt, was die alten Römer statt Seife benutzten, warum die Seife Seife heißt und wie ihr Name in vielen Sprachen sehr ähnlich klingt, und woher das Wort Alkohol kommt...

Direktlink: https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/heimatkundliches/neunkirchen/

Autorin M. Hiller

Kandsfinkelchen - so nennt man im Odenwald die Glühwürmchen. Immer um den Johannistag am 24. Juni beginnen sie mit ihrer Brautwerbung: sie entzünden ihr geheimnisvolles grünes Licht. Zu Tausenden schweben die Kandsfinkelchen (hochdeutsch Johannisfünkchen) durch die laue Sommernacht und verzaubern Menschen genauso wie Kobolde. Kobold Kieselbart läd alljährlich einige ausgewählte Menschen ein, ihn in diesen Zauber zu begleiten. Aber leise müssen Groß und Klein sein, sonst wirkt der Zauber nicht richtig...

Am Vorabend der Gesundheitstage 2015 entführten Kieselbart und Namakua eine Gruppe großer und kleiner Menschen hinaus in den dämmernden Wald. Zuerst ging es über die Wiese, es wurden Kräuter gesammelt und Kräutermärchen erzählt, vom Weitspring-Wettbewerb der Kräuter. Kobold Kieselbart, der oberste Kobold im großen Rat des kleinen Volkes, wurde beim Erzählen unterstützt von Namakua, der auf seiner Flöte wunderbar auf den Eintritt in den Wald einstimmte. Weit klang das Flötenspiel hinein in die hohen Buchen, und wer weiß: vielleicht weckte es die Glühwürmchen! Als es endlich dunkel wurde im Zauberwald, knipste eins nach dem anderen sein Laternchen an und schwebte leuchtend zwischen den Stämmen einher. Lag es dran, daß die Wochen bis zur Gesundheitsmesse zu trocken waren, oder lag es dran daß die Glühwürmchen alle zu einer großen Versammlung anderswo mußten - jedenfalls ließen sich nur sehr wenige sehen. Die aber wurden mit Applaus begrüßt. Und mit einem sehnsuchtsvollen Abschiedslied aus Namakuas Flöte verabschiedete sich Kieselbart, denn wichtige Geschäfte riefen aus dem Zauberwald. Wer mal mit Kieselbart auf Tour gehen möchte, findet ihn hier, und wer die handgearbeiteten Flöten in den ausgefallensten Formen und aus vielfältigen Materialien hören und sehen möchte, der ist hier richtig. Und versprochen: nächstes Jahr gibt es wieder eine Kandsfinkelschentour!

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Alle Fotos der Kandsfinkelschentour: Kerstin Fritze

Jeder Mensch möchte gesund und ohne körperliche Einschränkungen durchs Leben gehen und geistig fit ein hohes Alter erreichen.

Aber leider spielt die Gesundheit dabei nicht immer mit.

Durch Unfall, schwere Erkrankung, Schlaganfall oder Herzinfarkt ist plötzlich vieles anders als vorher: körperliche und geistige Fähigkeiten sind eingeschränkt.

Hier kann die ergotherapeuthische Behandlung unterstützen und durch gezielte Übungen die Beeinträchtigungen der Handlungsfähigkeit verringern, vom Kleinkind bis ins hohe Alter.

Ziel ist es, zu einer verbesserten Bewältigung des in irgendeiner Form beeinträchtigten Lebensalltages beizutragen.

 

Der hierbei verfolgte ganzheitliche Therapieansatz sieht nicht nur die Erkrankung, sondern schließt auch das häusliche und soziale Umfeld mit ein, z.B. mit fachlicher Beratung bei einer Umgestaltung der Wohnung oder gezieltem Haushaltstraining, durch die bedeutende Erleichterungen bei den täglichen Aufgaben erreicht werden können.

 

Ziel ist es, trotz einer Erkrankung oder einer sonstigen Beeinträchtigung die Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden so lange und so gut wie möglich zu erhalten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

Ihnen wird beispielsweise dabei geholfen, Entwicklungsverzögerungen zu überwinden, ihre Motorik und Merkfähigkeit weiter zu entwickeln oder eine Verbesserung der sozialen Kompetenzen zu erzielen.

Bei der Feinmotoriktherapie z. B. werden Ursachen für verkrampfte Schreibhand, falsche Stifthaltung oder unklare „Händigkeit“ analysiert, sodaß Beeinträchtigungen durch spezielle Übungen verbessert werden können.

 

Grundlage jeder Behandlung ist ein ausführliches Erstgespräch, bei dem stets in Verbindung mit der ärztlichen Diagnose gemeinsam mit dem Patienten die Therapieziele und ein darauf abgestimmter individueller Therapieplan erstellt wird, in enger Zusammenarbeit mit Medizinern, Kindergärten, Schulen und Angehörigen nach dem Leitfaden „Hand in Hand“.

 

Hand in Hand

Das ist auch das Motto der Ergotherapiepraxis Viola Viertel, die im März in der Beedenkirchener Str. 6 in Reichenbach eröffnet hat. Praxisinhaberin Viola Bormuth möchte den Bedarf an ergotherapeutischen Leistungen im Lautertal ergänzen. Dabei bringt sie ihre langjährigen Erfahrungen als Ergotherapeutin und Praxisinhaberin mit ein. Für weitere Informationen und Rückfragen steht sie gerne zu Verfügung: Ergotherapie Viola Viertel, Tel 06254-5632106

 

Viola Viertel ist bei den 2. Lautertaler Gesundheits & Wellnesstagen am 18. und 19. Juni 2016 als Ausstellerin mit dabei.

Annette & Holger Burkhardt haben sich auf dem Kernberg in Reichenbach einen schönen Raum eingerichtet, in dem sie Heilbehandlungen anbieten, auch Seminare und Workshops für Kleingruppen mit vielen Themen aus dem Bereich Energetik und Spiritualität. In diesem Raum findet man einen Ort zum Abschalten, bei sich Ankommen und Energie tanken.

 

Einzeltermine und Gruppen-Termine auf Anfrage. 

Informationen: www.raum-der-lebensenergie.de

Demenz: die schleichende Krankheit verunsichert Patienten und Angehörige

 

Viele ältere Menschen, und erschreckend viele jüngere, leiden an Demenz.

Das ist eine Krankheit, die das Gehirn betrifft.

Wahrnehmung, Gefühle, Denkvermögen werden beeinträchtigt.

Vor allem Sozialverhalten, Kurzzeitgedächtnis, Sprache und Motorik leiden, das kann bis zu Veränderungen in der Persönlichkeitsstruktur gehen.

Bei vielen Demenzformen sind die Ursachen noch nicht vollständig geklärt.


Demenzkranke benötigen extrem viel Betreuung, sind dabei oft unbeabsichtigt abweisend, manchmal bösartig.

Für Angehörige  ist das eine sehr schwierige Situation, die kaum zu meistern ist.
Eine Entlastung kann die wöchentliche „Atempause“ der Diakoniestation Südlicher Odenwald sein. Mittwochs von 14.15 bis 17.15 Uhr trifft sich die Gruppe im Ev. Gemeindehaus in Reichenbach, Dienstags von 14-17 Uhr in Fürth in der alten Schule.

 

Wo das nicht ausreicht, um selbst einmal zu Ruhe zu kommen, kann eine Pflegekraft aus Osteuropa eingestellt werden. Dabei gibt es allerdings einige rechtliche Details, die beachtet werden müssen. Die Unfallkasse Hessen (UKH) hat für pflegende Angehörige den Informationsbrief "Zu Hause pflegen - gesund bleiben!" herausgegeben. Bis zu 300.000 osteuropäische Betreuungskräfte arbeiten nach Schätzungen der Gewerkschaft ver.di in deutschen Privathaushalten, 80 Prozent für im Ausland ansässige Unternehmen. Für deutsche Auftraggeber ist kaum zu überprüfen, ob Mindestlohn, Steuern und Sozialabgaben korrekt gezahlt werden.

 

Wenn die Familie die Pflege selbst übernimmt, sind das meist Erwachsene.

Pflegewissenschaftler schätzen jedoch, daß die häusliche Pflege in rund 225.000 Fällen in Deutschland von Kindern und Jugendlichen mitgetragen wird.

Kinder von Eltern, die an Multipler Sklerose erkrankt sind oder an einer spastischen Lähmung leiden, die seelische Beeinträchtigungen oder Suchterkrankungen haben, leiden selbst unter erheblichen Belastungen, sind erschöpft, zeigen gesundheitliche Probleme und Streß-Symptome.

Für sie sind Vertrauenslehrer oder Kinderarzt der erste Ansprechpartner, um Hilfe zu bekommen.

Erkrankte Eltern können sich an ihren Pflegestützpunkt oder an eine Erziehungsberatungsstelle wenden.  

 

9. Juli 2016: Sommerfest im Seniorenheim Parkhöhe

 

Jeden Monat findet im Seniorenheim Parkhöhe das Demenzcafé Confetti statt, dazu sind nicht nur demenzielle Bewohner herzlich eingeladen, sondern vor allem Interessierte aus Lindenfels und Umgebung. Der Nachmittag bietet viel Zeit für gemütliches Beisammensein, Gespräche, Singen oder Kreativität. Das Demenzcafé Confetti findet an jedem 3. Montag im Monat statt.
Auch zum Sommerfest am 9. Juli ab 14 Uhr sind Gäste herzlich eingeladen zu Musik, Unterhaltung, Essen und Trinken. (mh)

Intensive Bildschirmarbeit und langes Sitzen erschweren den Arbeitsalltag.

Dabei sind Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz wichtige Voraussetzungen für unsere Leistungsfähigkeit.

Um trotzdem fit zu bleiben und nicht den Spaß bei der Arbeit zu verlieren, sollten Sie ein paar Tipps beherzigen.

  • Achten Sie auf Ihre Sitzhaltung, denn Fakt ist: sitzen über einen längeren Zeitraum ist oft mit Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Rückenschmerzen verbunden.
    Grund dafür ist neben einer falschen Körperhaltung oft auch die Umgebung, die den Bedürfnissen von Wirbelsäule und Gelenken nicht gerecht wird.
    Wichtig sind deshalb ergonomisch richtige Schreibtische und Bürostühle, die sich der Form der Wirbelsäule anpassen und ihr so einen guten Halt geben.
  • Saubere Luft: In Büros herrscht oft stickige Luft.
    Was viele unterschätzen: überheizte Büroräume können in Kombination mit einer zu geringen Raumfeuchte zu erheblichen Gesundheitsbelastungen führen.
    Die richtige Luftfeuchte hat einen entscheidenden Einfluß auf Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter und schützt vor Erkrankungen.
    Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 60 Prozent. In diesem Bereich fühlen sich Menschen am wohlsten und Krankheitserreger sowie Luftverschmutzung werden auf ein Minimum reduziert.
  • Entlasten Sie ihre Augen: achten Sie auf eine helle, aber nicht aggressive Tageslichtbeleuchtung.
    Wer den ganzen Tag vor dem Computer sitzt, der kann zur Entspannung und Entlastung der Augen diese einfach alle 30 Minuten mal für eine Minute schließen.
  • Machen Sie Pausen: bei dem ganzen Streß sollten Sie sich öfter eine Auszeit gönnen, mehrere kurze Pausen sind wirkungsvoller als eine lange.
    Gehen Sie an die frische Luft, das befreit und sorgt für einen freien Kopf.

 

Patrick Reining (freier Journalist aus Modautal, Abschluß in Kommunikationsmanagement und Journalismus

Brandneu: lesen Sie hier bei den Felsenmeerdrachen die neuesten Infos zur Insektizidverwendung und zu aussterbenden oder ausgestorbenen Tierarten in Deutschland! Es gibt sogar ein Preisrätsel dort!

 

Das Ackergift Glyphosat, z.B. in Roundup, ist noch immer nicht außer Verdacht krebserregend zu sein.

Die Besonderheit dieses Giftes ist, daß es sich im Körper anreichert und nicht mehr abgebaut wird.

Deshalb gab es die Aktion »Urinale 2015« der Kampagne »Ackergifte? Nein danke!«.

Noch 2013 tönte das Bundesinstitut für Risikobewertung: „Glyphosat im Urin ist normal und ungefährlich“, doch eine jetzt veröffentlichte Langzeitstudie des Umweltbundesamts (UBA) warnt erneut vor den möglichen Risiken des Pestizids.

In den letzten 15 Jahren konnte die Studie mit rund 400 Probanden eine eindeutige Anreicherung von Glyphosat im Urin feststellen. 2001 ließ sich der Stoff nur bei zehn Prozent der studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachweisen, 2013 fand man es bei knapp 60 Prozent der Testgruppe, zuletzt im Jahr 2015 waren es 40 Prozent.

Die Aktion der Kampagne »Ackergifte? Nein danke!« endete im November 2015 und sollte mindestens 1.000 Urinproben sammeln, um diese im Labor auf Rückstände des Breitbandherbizids Glyphosat untersuchen zu lassen. Mit dieser Datenerhebung soll wissenschaftlich einwandfrei belegbar werden, wie viele Menschen in Deutschland mit Glyphosat belastet sind. Insgesamt wurden über 3.000 Probensets bestellt. Alle Proben, die bis Ende November 2015 eingingen, gingen in die statistische Auswertung ein: es waren 2000 Proben, Ergebnis 99% mit Glyphosatbelastung.

 

"Demnach sind bei 99,6% der TeilnehmerInnen Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat im Urin nachweisbar.

Bei 75 Prozent der Proben lag die Belastung mit mindestens 0,5 ng/ml um ein Fünffaches höher als der Grenzwert für Trinkwasser mit 0,1 ng/ml zulässt. Am höchsten belastet ist der Urin von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 19 Jahren. Fleischessende StudienteilnehmerInnen wiesen höhere Belastungen als VegetarierInnen und VeganerInnen auf. Zudem konnte bei der Datenerhebung festgestellt werden, dass Bio-EsserInnen weniger belastet sind als Menschen, die sich konventionell ernähren.

Die Urinale-Untersuchung bestätigt damit die Ergebnisse einer Studie des Umweltbundesamtes, wonach ein großer Teil der Bevölkerung Glyphosat im Urin hat."

 

Quelle und weitere Infos auf den Seiten des Umweltbundesamtes zu finden: www.umweltinstitut.org. (mh)

Unser Gesundheitssystem lebt nicht von Gesunden, sondern von Kranken.

In einigen Kulturen der Vergangenheit wurden Ärzte nur bezahlt, solange der „Patient“ gesund blieb.

Bei uns aber müssen Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen immer stärker betriebswirtschaftlich arbeiten, was dem Gesundheitsgedanken abträglich ist.

Vom „Apple a day“, der ja bekanntlich die Gesundheit erhält, kann das System nicht leben.

Hinzu kommt eine starke Einflußnahme der Pharmaindustrie, die kein Interesse daran hat, daß „Patienten“ durch mehr Bewegung oder durch Mittel wie Huflattich, Borretsch und Beinwell Verbesserungen ihrer Situation erfahren.

Nicht jede Situation ist schon eine Krankheit, und nicht jeder Mensch sollte als „Patient“ betrachtet werden.

Die meisten Heilmittel aus der Natur werden von der Industrie verteufelt, es wird sogar auf Wissenschaftsautoren entsprechend hingewirkt, daß bestimmte Aussagen zur Wirksamkeit von Naturmitteln widerrufen werden.

Huflattich zum Beispiel enthält Stoffe, die als krebsfördernd bekannt sind. Man müßte allerdings wochenlang täglich unzählige Tassen Huflattichtee gegen Husten o.ä. trinken, um eine schädigende Dosis zu erreichen.


Dem steht eine Entwicklung entgegen, in der Naturheilverfahren immer stärker positiv in den Fokus geraten.

Unseren Leserinnen und Lesern lege ich ganz besonders die sehr aufschlußreiche Titelgeschichte „Der innere Halt“ (GEO, 02/15) ans Herz. Autorin Hania Luczak bricht darin eine Lanze für alle Physiotherapeuten und Heilpraktiker, die schon seit vielen Jahren davon überzeugt sind, daß die Wurzel vieler Beschwerden über das Bindegewebe behandelt werden kann. Und ein renommierter Autor wie Kurt Langbein (z.B. „Bittere Pillen“, 1983) stellt in seinem neuen Buch „Weißbuch Heilung. Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann“ (Ecowin 2014) auch alternative Heilmethoden vor. Er beruft sich dabei auch auf den Onkologen Walter Gallmeier, Pionier für die Erforschung von Spontanheilungen, der sagte: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“. Gesundheit ist ein Wunder, an das zu glauben sich lohnt. (M. Hiller)

 

Der Mensch ist was er ißt...

 

Lesen Sie bei www.felsenmeerdrachen.de über die wichtigsten Umwälzungen in der menschlichen Gemeinschaft ...

Direktlinks: https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte/feuer-und-revolution/

Autorin M. Hiller

 
Menschliche Entwicklung verläuft über die Jahrhunderte gesehen in Wellen. Immer wieder gibt es Umwälzungen, französisch Revolutionen genannt. Wir kennen vor allem die industriellen Revolutionen: mit Dampfmaschine und Rotationsdruck in städtischer Organisation die erste; mit Öl und Telefon die allgemeingültige Verfügbarkeit aller Mittel in hierarchischer Organisation die zweite; mit erneuerbaren Energien und Internet in dezentraler Organisation die dritte. Wie sich unsere Gesundheit durch die moderne Lebensweise immer stärker wandelte - und nicht zum Guten...
Und eine d
unkelgraue Zukunftsvision... Oder vielleicht doch leuchtende Perspektive?

Das Zauberwort fürs Wohlbefinden ist intaktes Bindegewebe 


Woher kommen Verspannungen, Fehlhaltungen, Inkontinenz, Schultersteife (frozen Shoulder), Rückenschmerzen, Arthritis, Reizdarm, Herzschwäche?

Erstaunliche Erkenntnis der jüngsten Forschung: es kann am Bindegewebe liegen. Lange Zeit wurden diese Fasern von der Schulmedizin als unwichtig abgetan, Skelett und Muskeln sowie die inneren Organe sollten für alle Erkrankungen herhalten. Doch schon vor 20 Jahren erklärte mir eine Physiotherapeutin, die sich inzwischen auf Osteopathie spezialisiert hat, wie die Organe im Körper angeordnet sind. Nicht wie in einem Sack aufbewahrt, sondern unter Spannung aufgehängt im Bindegewebe.

Nur durch diese Spannung wird alles in Funktion erhalten. Läßt sie nach, ist man schnell bereit, mit Collagenpillen nachzuhelfen: möglicherweise ist das Einnehmen der vielbeworbenen Kapseln ähnlich sinnvoll wie das Verzehren einer ordentlichen Portion Schwartenmagen. Der enthält ja bekanntlich Bindegewebe, und wenn der Mensch ist was er ißt...
Sinnvoller wäre wohl auf alle Fälle Bewegung.

Durch gezielten Einsatz des Körpers in schonenden Übungen wird das Bindegewebe gestärkt und gefestigt. Eine halbe Stunde Spazierengehen am Tag („gewandert“ ist es ja erst ab einer Stunde), morgens im Bett erstmal gründlich strecken und dehnen vor dem Aufstehen, beim Zähneputzen auf einem Bein stehen - all das kostet nichts, tut nicht weh und schädigt den Organismus nicht mit Chemie.

Durch sanfte Dehnungen werden die Mikrostrukturen im Bindegewebe angeregt, die den Körper stabilisieren und für  ein flüssiges Gleiten des Bewegungsapparates und der Organe im Körper sorgen.
Neueste Forschungsergebnisse geben uralten Methoden der Heilkunde recht: ein Akupunkturpunkt im Nacken kann Schmerzen durch Fehlhaltungen im Kreuz mildern oder umgekehrt. Daß Seefahrer früher - und auch heute noch - einen Ohrring tragen, liegt möglicherweise daran, daß der Durchstich im Ohr auf einem Akupunkturpunkt für gutes Sehen liegt - und scharfe Augen waren für Seeleute immer wichtig.

Ähnlich überraschend wirken andere heilpraktische Methoden: leichte Übungen der Wirbelsäulengymnastik stärken die Bauchmuskulatur, die wiederum viele Wehwehchen bis in den Nacken und zu den Füßen einfach vergessen läßt, ist sie erst trainiert.
Verstopfung etwa läßt sich mittels Fußreflexzonenmassage am Fuß lösen, alte Schädigungen im Bewegungsapparat können über gezielte Reize im Bindegewege mit der Bowen Technik abgebaut werden, einer Faszientechnik die direkt das Bindegewebe anspricht, das jetzt endlich in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Einfach und effektiv: sanfter Druck wird nicht invasiv über das weiche Gewebe ausgeübt, körpereigene Ressourcen der Selbstregulation aktiviert, oft schon nach ein bis zwei Anwendungen.
Yoga-Atemübungen lösen Verspannungen im unteren Rücken, ein Kopfstand läßt Unterleibsbeschwerden abklingen.

 

Der Stoff der die Verbindung schafft, der all diese Elemente zusammenhält, ist das Bindegewebe, denn es ist wirklich überall.

In der Haut, in der Lunge, in Knochen, es umgibt die Muskeln, ist im gesunden Zustand zähflüssiges Medium für Immunzellen, Fettzellen, Nervenzellen.

Es ist zugfest und dehnbar, und es beginnt zu verhärten und zu wuchern, wenn wir uns nicht bewegen.

Mit Yoga wird man sanft und ohne Leistungsdruck an wohltuende Bewegung herangeführt. Bei Yogalehrerin Heike Gerhard etwa sind die Stunden sehr abwechslungsreich, entspannende Meditation, anstrengende Dehnungsübungen und bewußtes Atmen lassen nie das Gefühl aufkommen, man arbeite sich an etwas ab. Mein erster Kopfstand war ein bisher einmaliges Abenteuer, die regelmäßigen Yogaübungen dagegen möchte ich nicht mehr missen.


Ohne Bewegung rostet der Mensch ein, das ist eine alte Weisheit.

Ein Durchschnittsdeutscher arbeitet acht Jahre seines Lebens, sieht zwölf Jahre fern, sitzt knapp zwei Jahre in Schule und Weiterbildung, ist fünf Jahre beim Essen und hockt sechs Monate auf der Toilette.

Dazwischen liegen die viel zu seltenen Pausen, in denen er sich aktiv bewegt.

Mit Schönheitspillen kann man diese Pausen wohl nicht ersetzen...  (M. Hiller)

 

Warum kaum noch Kinder im Wald spielen, was dies für die Feinmotorik bedeutet, für die Aufnahme von Vitamin D, für häufige Erkältungen und Verspannungen - das lesen Sie auf www.felsenmeerdrachen.de

 

Also nix wie raus! Die Felsenmeerdrachen haben viele Rezepte fürs Draußensein!

Marieta Hiller

 

- wie Märchen uns ins Dickicht ziehen...

Märchen leben in einer Symbolwelt, ihre Sprache ist die Sprache der Bilder.

Und so ist auch der tiefe undurchdringliche Wald nicht einfach ein tiefer undurchdringlicher Wald, sondern die Prüfung, der wir uns unterziehen müssen.

Werden wir es schaffen, auf der anderen Seite des Waldes auf eine lichtdurchflutete Lichtung zu kommen, wo Blumen blühen und Insekten in der Sonne tanzen, wo Menschenkinder sich vergnügen, wo wir uns wohlfühlen werden und zuhause sein werden?

 

Zaghaft, mit vielen Ängsten und Schwierigkeiten treten wir zuerst aus unserer gewohnten Welt heraus: weiterlesen

 

Marieta Hiller